Eine der häufigsten Fragen im Erstgespräch: Was kostet Branding eigentlich? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Aber das hilft niemandem weiter. Deshalb hier konkrete Preisrahmen für 2026 – mit klaren Aussagen, was im jeweiligen Budget realistisch ist.
Warum Pauschalangebote selten passen
Branding ist kein Produkt aus dem Regal. Ein Logo für 500 Euro vom Freelancer und ein komplettes Markensystem für 25.000 Euro sind nicht das Gleiche – auch wenn am Ende beides „Branding" heißt. Was den Preis bestimmt:
- Strategie-Tiefe – reicht ein Logo oder braucht es Positionierung, Werte, Tonalität?
- Umfang der Anwendungen – nur digital oder auch Print, Messe, Fahrzeugbeschriftung?
- Komplexität der Marke – Einzelmarke oder Markenarchitektur mit Sub-Marken?
- Anzahl der Beteiligten – Inhaberentscheidung oder Workshops mit Geschäftsleitung?
Preisrahmen 2026 – vier Stufen
Logo-Refresh – ab 2.500 EUR
Für Unternehmen, die ein bestehendes Logo modernisieren wollen, ohne das gesamte Erscheinungsbild zu überarbeiten. Beinhaltet: Analyse des Bestandes, 2-3 Logo-Varianten, finale Reinzeichnung, Anwendungsbeispiele.
Geeignet für: Unternehmen mit etablierter Marke, die optisch in die Jahre gekommen ist.
Branding kompakt – ab 4.500 EUR
Das häufigste Einstiegspaket bei Studio BUBORI. Beinhaltet: Markenanalyse, Logo-Entwicklung, Farbsystem, Typografie, Mini-Styleguide. Solide Basis für alle weiteren Anwendungen.
Geeignet für: Inhabergeführte Unternehmen ab 5 Mitarbeitern, die ihren Auftritt professionalisieren wollen.
Branding umfassend – ab 8.500 EUR
Inklusive Markenstrategie und ausgearbeitetem Styleguide. Beinhaltet: Workshops, Positionierung, vollständiges Brand Manual mit Anwendungen für Print, Digital und Social Media.
Geeignet für: Unternehmen vor Wachstumsphasen, Generationenwechsel oder Neuausrichtung. Mehr dazu im Artikel 7 Anzeichen, dass Ihre Marke ein Update braucht.
Komplette Markenarchitektur – ab 15.000 EUR
Für Unternehmensgruppen mit mehreren Marken oder Geschäftsbereichen. Beinhaltet: Architektur-Strategie, alle Einzelmarken, Übergreifende Klammer-CI, ausführliches Brand Book.
Geeignet für: Holding-Strukturen, Unternehmensgruppen, fusionsbedingte Neuordnungen.
Was gehört zum Branding-Preis dazu?
- Briefing-Workshop und Markenanalyse
- Konzept- und Entwurfsphasen mit Präsentationen
- Reinzeichnung in allen relevanten Formaten
- Farbsystem inkl. Druckwerte (Pantone, CMYK, RGB, Hex)
- Typografie-Auswahl und Lizenz-Empfehlungen
- Anwendungsbeispiele und Mockups
- Styleguide (Mini, Standard oder umfassend)
Was kostet eine Website zusätzlich?
Branding und Website werden oft zusammen geplant. Eine professionelle, SEO-optimierte Website mit Webflow startet bei Studio BUBORI ab 3.500 EUR. Komplexe Sites mit CMS, Mehrsprachigkeit oder Shop-Anbindung kosten entsprechend mehr. Mehr im Artikel Corporate Website – der digitale Auftritt.
Laufende Begleitung: Markenpartner ab 500 EUR pro Monat
Branding ist kein einmaliges Projekt. Marken leben und entwickeln sich. Im Markenpartner-Modell betreuen wir Unternehmen monatlich – von Content-Pflege über Kampagnen bis zu strategischen Weiterentwicklungen. Planbar, ohne dass Sie selbst eine Marketingabteilung aufbauen müssen.
FAQ – Häufige Fragen zu Branding-Preisen
Warum ist Branding teurer als ein Logo bei einem Freelancer?
Ein gutes Logo ist das sichtbare Ergebnis einer strategischen Vorarbeit. Diese Vorarbeit – Marktanalyse, Positionierung, Werte-Definition – macht den Unterschied zwischen einem hübschen Zeichen und einer tragfähigen Marke.
Wie lange dauert ein Branding-Projekt?
Logo-Refresh: 4–6 Wochen. Branding kompakt: 6–8 Wochen. Branding umfassend: 10–14 Wochen. Markenarchitektur: 4–6 Monate.
Gibt es bei Studio BUBORI eine kostenlose Beratung?
Ja. Im Marken-Check (30 Minuten, kostenlos, unverbindlich) analysieren wir Ihre aktuelle Markensituation und geben konkrete Empfehlungen – ohne Verkaufsdruck.
Wieviel sollte ein Mittelständler ins Branding investieren?
Faustregel: 1–3 % des Jahresumsatzes für ein vollständiges Branding-Projekt. Für laufende Markenarbeit sind 0,5–1 % vom Umsatz üblich.
Fazit: Transparenz statt Schubladenpreise
Branding ist eine Investition, keine Kostenposition. Die wichtigste Frage ist nicht „Was kostet es?", sondern „Was bringt es mir?". Eine starke Marke senkt langfristig die Marketingkosten, hebt die Margen und macht Sie unabhängiger vom reinen Preiswettbewerb.
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